logo

Aktuelles

Hier gibt es immer was Neues ...

In unseren Rundbriefen informieren wir mehrmals im Jahr über laufende Projekte und neue Vorhaben. Über Baufortschritte, landwirtschafltiche Projekte, neue Maschinen und vieles mehr. Schauen Sie in unsere Newsletter.

Gerne können Sie sich natürlich auch an uns wenden, falls Sie Fragen zu aktuellen Entwicklungen und Projekten in Uganda haben.

Kontakt

Rundbrief Dezember 2020

12. Dec 2020

Die Folgen von Corona treffen Uganda hart. Betriebe und Geschäfte waren einige Monate geschlossen, Arbeiter wurden entlassen und öffentliche Verkehrsmittel still gelegt. Lebensmittel werden knapp, die Preise steigen: “Wir haben keine Angst vor Corona, aber große Angst vor dem Hunger!”

PDF Rundbrief Dezember 2020

Wollen Sie sich für künftige Rundbriefe anmelden? Dann kontaktieren Sie uns mit Ihrem Anliegen: Kontakt

Schlafhäuser

Ein Projekt, das Kinder schützt und für gute Abschlüsse sorgt.
7. Dec 2020

Viele Kinder haben niemanden mehr und werden zu Tanten oder fremden Leuten gegeben. Sie müssen für ihr Essen arbeiten und bleiben deshalb oft der Schule fern. Das betrifft auch Kinder, deren Väter aus Hoffnungslosigkeit der Trunksucht verfallen sind und gewalttätig werden. Da ihnen niemand Schutz bietet, werden sie ausgenutzt, werden geschlagen und Mädchen laufen Gefahr, sexuell missbraucht zu werden.

Die Rektoren wünschten sich deshalb, diese Kinder in Schlafhäusern unterzubringen und auch in den Ferien in der Schule behalten zu können. Krankenschwestern halten zwar Vorträge zur Entstehung von Aids aber einige Männer glauben den Medizinfrauen der alten Naturreligion, dass Sex mit einer Jungfrau Aids zum Verschwinden bringe. Aber nicht nur diese besonders gefährdeten Kinder, von denen jede Schule 20 – 30 hat, sollten in der Schule bleiben können. Es betrifft auch alle Kinder der Abschlussjahrgänge. Die Schulwege sind oft 8 km lang oder länger, gehen auf kleinen Pfaden durch Äcker und Sümpfe und sind bei Nacht ganz ohne Beleuchtung gefährlich. Viele Kinder bleiben aus Angst lieber zuhause, als dass sie am angebotenen Früh- und Spätunterricht teilnehmen. Jede gute Schule bietet das an, damit möglichst viele Schüler hervorragend abschließen können. Das nützt dann nicht nur den Kindern, sondern auch den Schulen, die damit mehr Ansehen bekommen und als Folge davon auch mehr Kinder reicherer Eltern. So ein Schlafhaus entscheidet aber vor allem über den Schutz der Kinder und ermöglicht bessere Prüfungsergebnisse und damit bessere Berufsaussichten. Die Rektoren haben bereits Frauen bestimmt und auf eine Schulung geschickt, wo sie lernen, mit traumatisierten Kindern umzugehen, mit ihnen auf dem Feld und in der Küche zu arbeiten und ihnen Handarbeit und das traditionelle Kunsthandwerk zu lehren.

Durch großzügige Spenden konnte schon viel erreicht werden aber das Projekt braucht noch Unterstützung!

Und so weit sind wir:

  • Das Mädchenschlafhaus für die St. John Prim.- School ist fertig und das Schlafhaus für Jungs ist finanziert.
  • Das Mädchenschlafhaus für die St. Leonard Prim.-School ist fertig und das für Jungs ist finanziert und wird jetzt begonnen.
  • Die Hl. Family Sec,- School braucht nur ein Mädchenschlafhaus, das finanziert ist und gerade begonnen wird.
  • Die St. Charles Prim.-School braucht noch Hilfe. Hier können alte Gebäude als Schlafhaus für Mädchen und Jungen renoviert und umgebaut werden. Es fehlen noch 10000.- €.
  • Auch die St. Kizito Prim.-School braucht noch ein Schlafhaus.

Wiedereröffnung der Schulen

30. Sep 2020

Als die Regierung im September die Schulöffnungen in Aussicht stellte, verband sie es mit Kontrollen durch den Distrikt, deren Überprüfungskomitee die Genehmigung nur ausstellen durfte, wenn bestimmte Anforderungen erfüllt waren. Schüler müssen in großem Abstand sitzen, sodass keine 80 mehr in einem Raum Platz finden können, sondern nur 15. Vor allen Klassenzimmern müssen Gestelle zum Händewaschen stehen, auch vor der Verwaltung, den Schlafhäusern und Essräumen. Jede Schule muss genügend Flüssigseife und Desinfektionsmittel vorweisen, um jeden Abend alle Räume putzen und desinfizieren zu können. Da nun Vieles im Freien stattfinden muss, in diesen Zeiten aber aus Not oft gestohlen wird, waren die Rektoren in einem großen Dilemma. Ein Lehrer konnte Flüssigseife selbst herstellen und zeigte es allen Schulen. Die Eltern wurden mobilisiert, aber sie konnten finanziell nicht helfen, da viele durch die stark angestiegenen Preise selbst kaum durchkommen. Die Gemeinde konnte nur Seife spendieren. So finanzierten wir allen von uns gesponserten Schulen Zäune und Tore, die erforderlichen Waschgestelle und Temperaturmessgeräte. Da unser Spendengeld nicht ausgereicht hätte, nahmen wir auch den Teil des Patengeldes hinzu, der normalerweise bei Anwesenheit in den Schulen von August bis Oktober für die Nahrung genommen worden wäre. Nach Beendigung der Baumaßnahmen bekamen unsere Schulen nach Überprüfung der Behörden die Genehmigung zur Wiedereröffnung. Inzwischen hatte der Präsident verkündet, dass ab 15. Oktober nur die Kinder zurück in die Schule dürfen, die in Prüfungsjahrgängen sind. Alle andern dürfen erst ab Januar wieder in die Schule. Die Weihnachtsferien, die normalerweise dort die großen Ferien sind, werden verkürzt. Wann genau die Prüfungen stattfinden werden, ist noch nicht bekannt. Es könnte eventuell Februar werden. Durch das Patengeld können jedenfalls alle Patenkinder die Arbeitsblätter bekommen. Sie werden von den Lehrern gebracht und korrigiert. Ältere Kinder holen sie sich auch von der Schule ab. Mädchen bekommen ihr Sanitärpäckchen. Wir hoffen alle, dass die Bildungsziele trotz Corona einigermaßen erreicht werden können.

Corona Hilfe für die Ärmsten

Verteilung von Maismehl, Seife und Salz an die Ärmsten des Gebiets Kyamulibwa im Juli 2020.
14. Jul 2020

Als Antwort auf die auch Uganda betreffende Corona-Krise unternahmen wir im Juli dieses Jahres, nachdem wir Spenden dafür gesammelt hatten, eine große Hilfsaktion im Umfang von € 8000. Sie kam den Ärmsten in einem Gebiet von 20 x 30 km zugute. Da in Uganda viele Menschen seit April 2020 - infolge des strengen Lockdowns mit Arbeitsverboten und Ausgangssperren - nicht mehr genug zu essen hatten, verteilten wir Lieferungen von Maismehl, aber auch von Seife und Salz an die Bedürftigsten. Die Betriebe und Geschäfte waren über 4 Monate geschlossen, alle Arbeiter entlassen. Finanzielle Hilfen gab es für niemanden. Die Einstellung aller öffentlichen Verkehrsmittel hatte ein Übriges zur Verschärfung der Nahrungsknappheit getan und hatten steigende Lebensmittelpreise zur Folge. Auch das Fahren mit Motorradtaxis war verboten, sodass die Armen nicht mehr ins Krankenhaus kommen konnten und viele starben.

Inzwischen gibt es zwar etliche Erleichterungen im Lockdown und die offiziellen Infektionszahlen sind in etwa so wie bei uns im Sommer. Dennoch ist weder die Pandemie noch die Krise überstanden und das größte Problem dort heißt Hunger!

Die örtlichen Pfarreien hatten für unsere Aktion durch ehrenamtliche Mitarbeiter Listen mit den Namen der Bedürftigsten zusammengestellt. Um sicher zu stellen, dass es sich hier nicht um eine politische Aktion der Opposition handelt, hatte Bischof Jjumba von Masaka eine Genehmigung von offizieller Stelle erwirkt.

An der Verteilung selbst beteiligten sich auch die Gesundheitsdezernentin des Bezirks, Polizisten und Verantwortliche der politischen Gemeinde. Der Dank der Gesundheitsdezernentin an uns wurde in einem ugandischen Radiosender gesendet. (hier Klick zur Sendung)

Eine zweite Summe von € 8000 wurde an das Agrarzentrum überwiesen, damit weiterer Mais direkt von den Bauern zu einem fairen Preis gekauft werden konnte. Das Getreide wurde in der Mühle unseres Agrarzentrums gemahlen, abgepackt und anschließend verteilt.

Unterstützung für ärztl. Behandlungen in der Corona-Zeit

Unterstützung des Krankenhauses zur Behandlung der Ärmsten.
14. Jul 2020

Das Krankenhaus bekam eine Summe von € 8000 überwiesen.

Damit wurde eine Solaranlage installiert (5000.- €), durch welche die Behandlung mit Geräten deutlich preiswerter wird. Außerdem konnten wir damit das Benzin für den Krankenwagen finanzieren. Normalerweise müssen die Patienten einen Benzin-Anteil nach gefahrenen Kilometern bezahlen, was die wenigsten bewerkstelligen können. Die billigeren Motorradtaxis, die Bodabodas, dürfen erst seit kurzem wieder (und nur bis abends 18 Uhr) fahren. Viele der Ärmsten können so gar nicht in das Krankenhaus gelangen. (Von dem Problem, dass die Patienten für Behandlung und Medikamente ohnehin selbst zahlen müssen, einmal abgesehen). Viele der Ärmsten konnten durch die Spende kostenlos behandelt werden. Mit einer späteren Corona-Spende von nochmal 2000.- € an das Krankenhaus wurden wieder die Ärmsten unter den Kranken zuhause abgeholt und behandelt.

Diese Spende ist fast aufgebraucht, der Lockdown ist noch nicht aufgehoben, die Lebensmittelpreise sind weiter angestiegen, sodass sich viele der Armen auch weiterhin keinen Krankenhausaufenthalt, z. B. für einen notwendigen Kaiserschnitt, leisten können.

Spenden zur Behandlung der Ärmsten sind sehr willkommen.

Patengelder während Corona

Einsatz der Patengelder in den Zeiten der Schulschließungen durch Corona von April 2020 an.
30. Jun 2020

Eine Aktion im Gefolge der Pandemie beschäftigte sich mit der Verteilung der Patenschafts - Gelder, nachdem im April die Schulen geschlossen worden waren. Ein Teil ging weiterhin an die Lehrer, die während des Lockdowns regelmäßig zu den Schülern fahren mussten, um sie vor Ort in den wichtigsten Fächern mit Arbeitsblättern zu unterrichten. Viele Ausgaben, z. B. für die Kopien der Arbeitsblätter, Fahrkosten für die Lehrer kamen hinzu, andere wie die Schulspeisung entfielen. Für einen Teil dieses Geldes konnten deshalb im Juli Lebensmittel für die häusliche Versorgung gekauft werden, aber auch Hygieneartikel für die älteren Mädchen.

Die Verteilaktion, die ausnahmslos allen Patenkindern zugutekam, erfolgte von zentralen Stellen aus. Bei dieser Gelegenheit konnten auffällige Kinder mit Verdacht auf Erkrankungen zu Untersuchungen und Behandlungen ins Krankenhaus gebracht werden.

Diese Aktion bedurfte keiner extra Spenden. Sie wurde mit den gezahlten Patengeldern durchgeführt.

Die Studenten an Universitäten bekamen ihr Geld wie gewohnt.

Rundbrief Oktober 2019

14. Oct 2019

Die St. John Prim.-Schule ist auf einem guten Weg. Erstmalig hat es eine Schule tief im Busch geschafft, einige Schüler als Einserschüler abschliessen zu lassen. Auch auf dem Weg zur Selbstständigkeit der Schule sind die ersten Schritte getan.

Rundbrief Oktober 2019

Wollen Sie sich für künftige Rundbriefe anmelden? Dann kontaktieren Sie uns mit Ihrem Anliegen: Kontakt

Rundbrief Juni 2019

14. Jun 2019

Die Ärmsten der Alten freuen sich über ein Zuhause, es gibt Fortschritte in der Landwirtschaft die Mut machen und das Agrarzentrum ist fast fertig gebaut. Dort gibt es Bauernläden, Hühneraufzucht, Maismühle, einen Schulungsraum und es wird Tierfutter hergestellt.

Rundbrief Juni 2019

Wollen Sie sich für künftige Rundbriefe anmelden? Dann kontaktieren Sie uns mit Ihrem Anliegen: Kontakt

Rundbrief September 2018

14. Sep 2018

Die Landwirtschaftshilfe bringt große Fortschritt für viele Kleinbauern. Bewässerte Obstanlagen, Tomaten zum Verkauf, sowie viele intelligente Lösungen wie ein Schweinestall mit Auffang zur Weiterverwendung des Mists, eine mit Naturmaterialien gebaute Pflanzenschule, und vieles mehr. Es wurden auch wieder Starthilfen an viele weiteren Familien verteilt.

Rundbrief September 2018

Wollen Sie sich für künftige Rundbriefe anmelden? Dann kontaktieren Sie uns mit Ihrem Anliegen: Kontakt

Rundbrief Februar 2018

14. Feb 2018

Das Weihnachtsfest 2017, Fortschritte beim Bau eines Hauses für arme, hilflose Alte und der jetzt versandfertige Glockenturm: Das und mehr gute Neuigkeiten, sowie jede Menge Möglichkeiten zu unterstützen gibt es im neuen Rundbrief:

Rundbrief Februar 2018

Wollen Sie sich für künftige Rundbriefe anmelden? Dann kontaktieren Sie uns mit Ihrem Anliegen: Kontakt